Jumbobags nicht nur für Asbest
Jumbobags kommen nicht nur bei der Entsorgung von Asbest zum Einsatz. Es gibt ebenso Varianten von besonders belastbaren Jumbosäcken für Mulden und Container ohne Asbest-Aufdruck, die trotzdem die gesetzlichen Normen erfüllen sowie deponie- und TRGS-521-konform zertifiziert sind. Diese Mulden- und Containerbags verringern die Gefahr, dass gesundheits- und umweltschädliche Fasern in die Umwelt gelangen, wie es etwa bei der Entsorgung von Asbest oder Mineralwolle-Dämmstoffen der Fall ist. Ohne Gefahrengutaufschrift kann man normalen Bauschutt entsorgen. Dies muss entsprechend bei der Bestellung von Mulden und Containern angegeben werden.
Für welche Container und Mulden gibt es Jumbobags?
Die Modelle der Big Bags passen für Container und Mulden wie Absetzcontainer, Abrollcontainer, Absetzmulden und Abrollmulden, jeweils in verschiedenen Größen.
Was ist das Besondere an gekennzeichneten Asbestbigbags für Mulden und Container?
Asbest-zertifizierte Mulden- und Containerbigbags mit oder ohne Asbest-Aufdruck sind deponie- und TRGS-521-konform. Das heißt, Asbest Big Bags erfüllen alle gesetzlichen Vorschriften zum Transport und zur Entsorgung von Asbest. Jumbobags für andere gefährliche Materialien wie Mineralfasern haben eigene Bags mit eigenen Aufschriften.
Das Besondere an Asbestsäcken für Container und Mulden ist ihre Beschaffenheit und Qualität. Sie gewährleistet, dass keine mikrofeinen, gefährlichen Fasern und Stäube aus den Spezial-Jumbobags austreten können. Dafür sind die Materialien der für Asbest gekennzeichneten Mulden- und Containerbags extrem dicht verwebt und mit einer hochwertigen Beschichtung versiegelt. Dies gilt auch für Jumbobags für Mineralwolle und Fasern.
Die Container- und Muldenbags für Sondermüll nach TRHS-521 sind mit einer 3-seitigen Schürze und Deckel für dichtes Verschließen ausgestattet. So gewährleisten die staubdichten Jumbosäcke für Container und Mulden, dass Lagerung, Transport und Entsorgung von gefährlichen Baustoffen und Bauschutt sicher, umweltschonend und gesetzeskonform möglich sind.
Der Asbest-Aufdruck darf nur auf Spezial-Big-Bags, die die gesetzlichen Vorgaben für Material und Verarbeitung erfüllen und gibt Ihnen Sicherheit, dass Sie die richtigen Mulden- und Containersäcke für Asbest auswählen. Das Selbe gilt auch für Jumbosäcke für andere gefährliche Faserstoffe. Die für Asbest zertifizierten und gekennzeichneten Container- und Muldensäcke sind speziell für Asbest, und diejenigen für Mineralwolle und andere Dämmstoffe extra für kritische Baustoffe oder trockene Gefahrstoffe hergestellt.
Diese Säcke für Container und Mulden eignen sich ebenso, um mit Schimmel, Mutterkorn, Fäulnis- oder Krankheitserregern verseuchtes Getreide und andere Materialien aus der Landwirtschaft sicher zu transportieren und zu entsorgen. Sofern der Gesetzgeber nichts anderes vorsieht. Allerdings sollten sie dann solche ohne Aufschrift nehmen oder entsprechend mit den Entsorgungsfirmen ein Gespräch führen.
Was kann man mit Big Bags für Mulden und Container transportieren und lagern?
Container- und Muldenbigbags fungieren als schützende Einlage für die Container und Mulden. Wichtig: Aufschrift für Gefahrengut ist eine gesetzliche Vorschrift!
Grundsätzlich sind Container- und Muldensäcke ohne Gefahrengutaufschrift ideal für Schüttgüter wie Ziegel, Betonabbruch, Fliesenreste und anderen Bauschutt, Erde, Sand, Schotter, Kies und weitere Baustoffe, sowie Grasschnitt, Holzhackschnitzel, Heckenschnitt, Zweige, Laub und ähnliche Grünabfälle. Für solche Verwendungen haben die Jumbosäcke keine speziellen Aufschriften, da sie nicht unter Gefahrengut fallen.
Man sollte auch Säcke mit Gefahrengutaufschrift nicht für normalen Müll verwenden. Vermischungen sind strengstens verboten! Auch ungefährlichen Müll in Säcke für gefährlichen Müll fällt unter das Verbot. Zudem Leute zu erschrecken ist nicht lustig. Genauso wenig lustig, wie Extragebühren die verhängt werden können. Die Entsorgung von normalem Bauschutt oder Schnittgut ist wesentlich günstiger als die Entsorgung von Asbestsäcken.
